Gibt es ein Rezept zum Glücklich sein?
- 27. Nov. 2020
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Nov. 2020
Die Antwort ist recht simpel, der Weg dorthin ganz individuell. Das Glück oder besser gesagt die Zufriedenheit liegt in jedem selbst. Nicht im Partner, nicht in den Kindern, nicht im Job und auch nicht in diversen Reichtümern. Wenn du zufrieden bist und all die genannten Lebensumstände dich positiv begleiten, dann bist du reich beschenkt vom Leben. Wenn es andersherum ist, stellen wir uns oft die Frage: Warum bin ich nicht zufrieden, ich habe doch alles? Aber wenn im Innen etwas fehlt, dann haben wir eben nicht alles, was wir brauchen.
Das Gute daran ist, dass wir heute stark genug sind uns selbst zu helfen. Die Herausforderung hingegen ist, dass immer höhere Erwartungshaltungen von Außen an uns gestellt werden, die wir als unsere eigenen übernehmen und dann ein Leben lang danach streben, ohne zu merken, dass das nicht unsere innere Stimme ist, die da mit uns spricht.
Vielmehr ist es eine Stimme, die wir über Generationen hinweg in uns tragen. Sie ist geprägt durch die historische Entwicklung im Land sowie durch den Familienstammbaum und die Erlebnisse innerhalb des Familiensystems.
Die heutigen gesellschaftlichen Strukturen, zumindest in weiten Teilen der DACH Region, geben uns die Möglichkeit uns Stück für Stück von diesen externen Erwartungen frei zu machen.
Eine sichere Gesellschaftsstruktur lässt es nicht nur zu, sondern fördert auch das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Wenn alle anderen vier Bedürfnisarten gedeckt sind, die aus einer defizitären Bedürfnisstruktur resultieren stehen wir also vor der Herausforderung nicht mehr aus einem Mangel zu agieren, sondern zu lernen aus dem Wachstum heraus zu handeln. So erwächst in der ’’Generation Y’’ ganz natürlich der Wunsch zu erforschen wer wir wirklich sind, wo wir herkommen, was wir in uns tragen und warum wir so sind wie wir sind?

Eine innerliche Zerreißprobe entsteht jedoch dann, wenn wir so starke Erwartungshaltungen im Außen auferlegt bekommen, die aus Defizitbedürfnissen der vorherigen Generationen resultieren und wir eigentlich schon fühlen, dass es nicht unser Weg ist, wir aber nicht aus unserem System ausbrechen können, weil wir Bedenken haben. Grundsätzlich sind Bedenken oder auch Ängste etwas gutes und natürliches und schützen uns, können aber auch das Gegenteil bewirken, wenn sie unverhältnismäßig ausgeprägt sind und unseren Alltag dominieren.
Wenn das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung im Inneren geweckt ist, ist es mit höchstem Kraftaufwand verbunden, diesem Bedürfnis nicht nachzugehen. Entscheiden wir uns für mentalen Wohlstand bedeutet es, dass auch das, genauso wie wirtschaftlicher Wohlstand, mit viel Arbeit verbunden ist.
Allerdings ist das Ergebnis energiespendend und führt langfristig zu einer Steigerung des inneren Wohlbefindens in Verbindung mit den äußeren Umständen.
Jeder Beginn ist schwer und bedarf Motivation und Ruhepausen, um alles Neue langsam in das Bestehende zu integrieren. Es reicht nicht aus nur zu wissen oder zu verstehen, wie das Innere tickt, sondern nach diesem Schritt folgt die Anwendung, das Wiederholen und die vollumfängliche Implementierung in das Leben.
Es ist ein Prozess, der ständiger Aufmerksamkeit bedarf, denn wir verfallen schnell wieder in alte Muster zurück, die uns so einfach erscheinen und uns die ersehnte Anerkennung und Wertschätzung im Außen liefern. Doch somit geraten wir in einen Kreislauf hinein, der nicht zu innerlichem Wachstum beiträgt und somit bleiben die Erfolgserlebnisse aus und der Körper muss übermäßig Energie produzieren, um das "Glückslevel" so lange es geht aufrecht zu erhalten. Wir machen uns also quasi leer. Je länger wir das fortführen, desto umfangreicher wird die "Recoverphase" ausfallen.
Wenn du gerne für dich weiter an diesen Themen arbeiten möchtest, dann schaue gerne bei meinen Kursen vorbei.
Glaube an dich und an die Kraft in dir. Jeden Tag.
Much Love,
Manu
Nächster Blogpost: Wir legen los mit dem ersten Modul von Journey to Yourself. Dabei dreht sich alles darum eine Verbindung zu dir aufzubauen oder deine bestehende Verbindung zu vertiefen.



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